In den Modulen fließt das Wasser außen um die hydrophoben Hohlfasern und im Gegenstrom dazu, fließt im Inneren das Strippgas. Die Hohlfasern erzeugen eine extrem große Kontakt-Oberfläche zwischen dem zu entgasendem Wasser und dem Strippgas und lassen nur Gase, aber kein Wasser passieren.
Das auf der Gasseite erzeugte Vakuum von ca. 65 mbar saugt das Gasgemisch aus den Modulen ab. Gleichzeitig bewirken Vakuum und Strippgas eine große Partialdruck-Differenz, wodurch die Sauerstoffmoleküle aus dem Wasser in das Vakuum diffundieren. Als Strippgas kann CO
2 oder Stickstoff eingesetzt werden. Nach den Mambranmodulen kann das Wasser optional über einen Plattenapparat gekühlt werden.
Sensoren für Sauerstoff, Durchfluss und Temperatur überwachen die Anlage auf ordnungsgemäße Funktion. Durch die Anordnung der Membranmodule parallel und in Serie können nahezu beliebige Kapazitäten und Restsauerstoffwerte erreicht werden.
Das System kann über eine SPS Steuerung mit Touchpanel oder durch ein übergeordnetes Prozessleitsystem gesteuert werden.
Konzipiert für hohe hygienische Standards, ist die Membranentgasungsanlage für alle in der Getränke- und Chemisch-Pharmazeutischen Industrie üblichen Reinigungsmittel geeignet.