Das zu pasteurisierende Produkt wird zuerst regenerativ und anschließend über einen Heißwasserkreislauf auf die Pasteurisierungstemperatur erhitzt. Durchfluss und Temperatur werden abhängig voneinander geregelt, um so konstante Pasteurisierungseinheiten gemäß den Vorgaben genauestens einzuhalten. Nach Passieren der Heißhaltestrecke wird das Produkt regenerativ und mit Hilfe eines Kühlmittels abgekühlt.
Die zwei in Reihe geschalteten Pumpen halten den Produktdruck deutlich über dem Sättigungsdruck bei Pasteurisierungstemperatur; das enthaltene CO
2 bleibt vollständig in Lösung. Durch die Druckerhöhungspumpe ist der Druck im pasteurisierten Produkt stets höher als im nicht pasteurisierten Produkt. Kontaminationen bei Leckage werden so vermieden. Bei Anlagenstillstand erfolgt ein geregelter Produktausschub mit entgastem Wasser mittels Medientrennung über Volumen oder Leitfähigkeit. Geht die Anlage wieder in Produktion wird das entgaste Wasser wieder mit Produkt ausgeschoben.
Das System kann über eine SPS Steuerung mit Touchpanel oder durch ein übergeordnetes Prozessleitsystem gesteuert werden.
Konzipiert für hohe hygienische Standards, ist die Kurzzeiterhitzungsanlage für alle in der Getränkeindustrie üblichen Reinigungsmittel geeignet.