Ein konsequenter nächster Schritt – Elektromobilität bei corosys

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Ein konsequenter nächster Schritt – Elektromobilität bei corosys

Der Beginn einer neuen Ära für die neu formierte Firmengruppe um die corosys technologies GmbH bedeutet gleichzeitig das Ende einer alten: der des Verbrennungsmotors. Das bedeutet, dass künftig keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor angeschafft werden, sondern ausschließlich in die E-Mobilität investiert wird – alle neuen Wagen der Flotte werden voll elektrisch und zu einem sehr kleinen Teil plug-in Hybrids sein.

Dieser Wandel hat bereits vor einigen Jahren begonnen, denn seit 2014 setzt corosys bereits auf elektrische Fahrzeuge. Die Flottenstärke aus aktuell 4 vollelektrischen Fahrzeugen wird in Kürze auf 9 anwachsen. „Um konsequent möglichst emissionsarm unterwegs zu sein, laden wir die eigenen Fahrzeuge am Standort mittels der auf den Firmengebäuden installierten Solaranlagen. Auch wenn nicht immer ausreichend grüner Strom vom Dach zur Verfügung steht, so ist doch über das Jahr in der Bilanz ein Überschuss zu verzeichnen. An unserem Standort in Hofheim sind bereits Ausbauten der Solaranlagen und der Ladeinfrastruktur geplant, um die aktuellen Kapazitäten von 4 x 22 kW Ladepunkten auf dem Firmengelände zu verdoppeln.“

Die von corosys gesetzten Anreize zur Elektrifizierung der privaten Fahrzeuge werden laut Dittrich sehr gut angenommen. „Bereits 7 Mitarbeiter:innen haben sich zum Kauf eines Hybrids oder vollelektrischen Fahrzeugs entschlossen. Die Möglichkeit vergünstigt elektrisch aufzutanken, die auch rege genutzt wird, hat da mit Sicherheit eine Rolle gespielt.“ Die Rechnung gehe besonders für die Mitarbeiter:innen, die mit dem Auto pendeln gut auf, denn die angebotenen 4.000 kWh pro Mitarbeiter:in entsprechen bei einem Fahrzeug mit einem Durchschnittsverbrauch von ca. 180 Wh/km einer Jahresfahrleistung von über 22.000 km. „An gut 230 Arbeitstagen im Jahr sind das nahezu 100 km pro Arbeitstag. Diese kostenlose Abgabe von Strom an Mitarbeiter:innen ist aktuell von der Besteuerung befreit, was einen zusätzlichen Anreiz bedeutet.

Auch auf zwei Rädern sind corosys-Beschäftigte mobil. Für Interessierte gibt es die Möglichkeit, geleaste E-Bikes als emissionslose, verkehrsgünstige und steuerlich geförderte Alternative zu nutzen.

„Mit gut 60.000 kWh erzeugen wir auf unseren Hallendächern mehr Strom als getankt wird oder für die Bürogebäude nötig ist,“ berichtet Dittrich über die hauseigene Infrastruktur. „Wir wollen diesen Überschuss auch in Zukunft durch den zuvor erwähnten Ausbau der Solaranlagen sicherstellen.“ Dabei gehe es maßgeblich um die nachhaltige Reduzierung der CO2-Emmissionen. Zugleich rechneten sich diese Maßnahmen mittelfristig und als nicht zu vernachlässigen Nebeneffekt steige die Attraktivität als Arbeitgeber.

„Aber dabei soll es nicht bleiben“, stellt Dittrich in Aussicht. „Wir tun alles in unserem unmittelbaren Umfeld mögliche, um CO2-Emissionen zu reduzieren oder sogar voll zu unterbinden.“ So lege die corosys-Gruppe bei der Auslegung und Regelung ihrer Anlagen schon jetzt Wert auf den optimalen und somit energiegünstigen Betrieb. Des Weiteren werde beim Versand von Maschinenbauteilen und Anlagen auf optimierte Wege und Nutzung der Verkehrsinfrastruktur geachtet. Auch das Recycling am Arbeitsplatz spiele dabei laut Dittrich genauso wie zu Hause eine Rolle: „Alles fängt im Kleinen an. Es ist schön zu sehen, dass unsere Beschäftigten ein echtes Gespür dafür entwickelt haben.“

Die corosys beverage technology GmbH kann auch technologisch einen Beitrag zur Vermeidung von CO2-Emissionen leisten. Die 2015 entwickelte und seit 2017 patentierte Wasserentgasungsanlage V2WD arbeitet ohne jegliches Stripgas und ist auch aus diesem Grund ein voller Erfolg auf dem Markt. Nicht nur in den Industrien, für die logistisch CO2 als Stripgas nicht oder nur zu hohen Investitionskosten realisierbar ist, sondern auch in der Brau- und Getränkeindustrie, wo eigentlich Gärungs-CO2 reichlich verfügbar ist, stößt die Technologie verstärkt auf Interesse. Diese Entwicklung macht Mut und verfestigt die Pläne einer kommenden klimaneutralen Arbeitsweise der Industrie.

Von |2021-09-24T12:15:13+02:00September 24th, 2021|Neuigkeiten|0 Kommentare
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